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Erinnerungstour 1999

Bwana Tucke-Tucke auf den Spuren von Paul Graetz

 
 

Download Expeditionsbericht "Das geheime Tour-Tagebuch der Graetz Expedition" (pdf - 570KB)

Im Revier auf den Spuren von Paul GraetzAm 12. März 1907 schrieb eine Berliner Zeitung: " Ein deutscher Offizier beabsichtigt, Afrika mit dem Automobil zu durchqueren. ... Der Plan dieses Herrn kommt auf dasselbe heraus, als wolle er eine Reise zum Mond unternehmen."

Am 01.05.1909 schrieb Paul Graetz nach seiner Ankunft in Swakopmund - 630 Tage nach seiner Abfahrt aus Dar es Salaam - an diese Zeitung: "Bin auf dem Mond angekommen!"

Das Reiseunternehmen "Bwana Tucke -Tucke" stellte sich unter der Leitung von Carsten Möhle 90 Jahre nach der Ankunft von Paul Graetz in Swakopmund der gleichen Strecke.

 

Graetz-MobilDas namibische Afrikadurchquerungsautomobil

Das Fahrzeug von Paul Graetz wurde 1907 in den Fahrzeugwerken Gaggenau gebaut.
"Bwana Tucke -Tucke" baute einen 60 Jahre jüngeren Unimog aus der gleichen Fabrik in Namibia zu einem dem Graetzmobil ähnlichen Fahrzeug um.

Man hatte die gleichen 35 cm Bodenfreiheit, einen Holzaufbau, 2 Sitzreihen und die gleiche ungünstige Gewichtsverteilung gewählt. Zudem war das Fahrzeug vollkommen offen, was Sonnenbrand, Staub und Hitze erwarten ließ. Ein Teil der Strecke wurde zudem mit heruntergeklappter Frontscheibe zurückgelegt.

 

Der Start

Unimogs-th Am 01.08. starteten die Graetzels mit einem VW -Syncro, dem Graetzmobil und "Heilings Blechle", ein Unimog Wohnmobil von Karl und Elke Heiling, Inhabern des Libero - Bekleidungsgeschäftes in Windhoek.

Bereits am 02.08. mußte die Reiseroute aufgrund der ungeklärten Lage im Caprivizipfel um 1500 km Umweg über Maun in Botswana ergänzt werden. 2 verlorene Tage, welche die Gruppe zur Raserei brachten: Die nunmehr 5000 km bis Dar Es Salaam in Tansania wurden in nur 9 Tagen und 3 Grenzübertritten zurückgelegt.

Start der Expedition in Daressalam Am 09.08. trafen wir dort ein, um direkt am Strand des Indischen Ozeans mit einem Filmteam aus Deutschland zu koppeln, welches die abenteuerliche Reise auf den (Fahrzeug- ) Spuren von Paul Graetz dokumentieren sollte.

Pünktlich - mit der üblichen Verspätung, brach man am Graetz Starttag 10.08. in Dar auf.

Mit dem frischen Unimog von Dar Es Salaam nach SwakopmundGraetz legte am ersten Tag 28 km zurück, die Graetzels brachten es auf 40. In einer Hochschule brachen nach dem Erscheinen der Reisegruppe kleine Tumulte aus, an Tourismus war man so weit entfernt von der Hauptstadt noch nicht gewohnt. Ein gefahrloses vorbeiziehen der Fahrzeuge aus der Menschenmenge war nicht möglich und nach 3 Stunden "Indaba" hatten sich die Gemüter beruhigt und es konnte weitergehen.

Immerhin erreichten wir Morogoro am 2. Tag. Paul Graetz hatte 4 gebraucht. Die nächste Übernachtung war an der Stelle, an der Graetz an seinem 6. Expeditionstag den Wasserschlag in seinen Zylindern hatte und für 3 ½ Monate auf Ersatzteile warten mußte. Tageskilometer bei den Graetzels: 70. Immerhin, schon einen Tag aus dem Zeitplan.

 

Am Sambesi auf den Spuren von Paul GraetzTansania

Auf den Karawanenstraßen, die Paul Graetz benutzte, kamen wir auch heute nur in Paul Graetz Geschwindigkeit voran. Er hatte keine Schlaglochpiste vorgefunden, keinen rußenden LKW vor sich und die Eingeborenen machten vor seinem Tucke -Tucke bereitwillig Platz.

Festgefahren! Ob Graetz das auch geschafft hat?Auch hatte Graetz keine Schwierigkeiten Nahrungsmittel zu erwerben. Für die 10 Graetzels war es teilweise unmöglich -nicht einmal für Geld - ausreichend Nahrungsmittel und Getränkevorräte für 2 Tage im Voraus zu bekommen. Die tansanische Logistik war mit den Mengenwünschen 10 Liter Trinkwasser, 20 Orangen, 2 frische Brote usw, überfordert. Aus Gewichtsgründen konnten auch keine langandauernde Vorratshaltung betrieben werden. Waschwasser mußte in den staubigen Steppengegenden auch streng rationiert werden: 50 Liter Wasser für 2 Tage und 8 Personen. Hier lernte man, mit einem Zahnputzbecher voll Wasser eine Körperwäsche zu betreiben. Immerhin, dem Thyphus wieder einmal ein Schnippchen geschlagen.

Toller Ausblick über den Tanganjika See Die ersten Sonnenbrände stellten sich ein, Sandkörner trieben uns die Tränen in die Augen und der Fahrtwind sorgte für eine anständige Sturmfrisur. Zudem kam der Muskelkater vom ständigen Winken, da man als "Muzungu" in einem offenen Fahrzeug natürlich eine besondere Aufmerksamkeit genoß.

Mit zwei Tagen Verspätung erreichten wir Kigoma, den Haupthafen am Lake Tanganjika. Da die 85 Jahre alte und bereits 2 mal gesunkene Fähre MV Liemba gerade im Dock lag und das Gewicht eines Unimogs sowieso nicht tragen konnte, ging es entlang des Sees durch teuflischtes TseTse -Fliegen Gebiet. Hier mußten wir Nachtfahrt gegen Auffressen durch Tse Tses abwiegen. Nach Inaugenscheinnahme der Straße entschieden wir uns fürs Aufgefressen werden. Glücklich ist, wer seine Fahrzeugscheibe hochdrehen konnte. Den Bewohnern des offenen Graetzmobils stand diese kleine Annehmlichkeit nicht zur Verfügung.

Die Entscheidung einen Mechaniker mitzunehmen war nicht schlecht Am Katavi Plain Nationalpark erfahren die Graetzels die Preise für einen 5 x 5 m großen Wiesenplatz: 318 US$. Ein Blick in das Besucherbuch zeigte, daß im August noch kein Gast gekommen ist, im Juli immerhin 5; aus dem Kommentar ging hervor, daß Südafrikaner hier ihren Landrover repariert haben und dabei Unterstützung vom Game Warden bekamen.

Tja, selbst die Trockenzeit ist nicht mehr das, was sie mal war. Ein heftiger, 2 Stunden dauernder, Regenguß machte a) einen Teil der Ernte zunichte und überschwemmte b) einen Teil des Graetzmobils. In Sumbawanga 90 km vor der Grenze nach Sambia mußten wir einen weitern Stopp einlegen, da der Grenzübergang nach Sambia um 19:00 Uhr schließt. Auf Sambischer Seite bereits um 18:00 Uhr.

 

Der Weg muss freigehackt werdenSambia

Der Grenzübergang nach Sambia klappte reibungslos - 4 Tage später als geplant. Dennoch stand das MotoMoto Museum bereit, um mit dem Regionalrat zusammen ein aufregendes Projekt in Angriff zu nehmen: Auf der alten Stevenson Road zum alten Hafen Kituta Bay zu fahren - beide seit 70 Jahren nicht mehr in Betrieb.

Eine Straße, die das Fahrzeug von Paul Graetz in Einzelteilen zurücklegte und die von den Graetzels in einem Stück zurückgelegt wurde. Die örtliche Bevölkerung hackte Bäume aus dem Weg und ebnete Engstellen ein. Gemeinsam gelangten wir nach 25 km an den See. Zum ersten Mal sahen die Schulkinder ein Automobil, da Kituta nur über Fähre von Wasserseite als erreichbar galt.

Um in die Nähe des Zeitplanes zu gelangen, ließen wir 2 geplante Übernachtungstops aus. Ein neueröffneter Supermarkt ließ erstmals seit dem 10.08. wieder eine Nahrungsauswahl zu.

Martin-Luther2 Nach einer anstrengenden Nachtfahrt mit Frostbeulen schlugen wir das Lager an den Warmen Quellen von Kapishya auf. Am nächsten Tag bewunderten wir Shiwa Ngandu, das Dornröschenschloß. Hier entdeckten wir auch eine "Martin Luther", lautmalerisch "Chitukutuku" genannt. Neu war für die Reisegruppe, daß es eine Dampflokomobile auch in einem gut erhaltenen Zustand geben kann !

Die zahlreichen Straßensperren durch sauber uniformierte Polizisten wurden überwiegend mit Schwung und freundlichem Winken genommen. Graetz brauchte keine 2 Warndreiecke, Versicherungsbescheinigung, Public Road Carrier und Public Drivers Permit, Visagebührennachweis, Internationalen (Kolonialen?) Führerschein, Handbremsentest und Katzenaugenkontrolle.

Wohltuend war, daß im Vergleich zur Hinfahrt durch Straßenbaumaßnahmen bereits 2500 Schlaglöcher weniger auf die Fahrzeuge warteten.

Als wir am 29.08. in Livingstone ankamen, waren wir nur noch einem Tag hinterm Zeitplan. Im aufgebauten Camp von Wildside Tours konnte wir abends streßfrei am Lagerfeuer sitzen und die anstrengende Patina aus Tour- Alltag abschütteln.

 

Sonnenuntergang in Südafrika Simbabwe

Wir wanderten über die Victoriafälle, ein Bungeesprung wurde vorgeführt und Pavianärgern waren die ersten Aktivitäten in Simbabwe.

Am Hwange Nationalpark, wo die Graetzels gegen 15:00 Uhr ankamen, machte man Bekannschaft mit den neuen Parkgebühren von Simbabwes Nationalparks: Voller Eintrittspreis für 2 Stunden, die wir noch Zeit hatten, Sonderzuschlag für Graetz - Unimog. Heilings Blechle wurde als zu schwer (über 2400kg ) eingestuft und hätte nicht reinfahren dürfen. Gesamtpreis 280 US$ oder 2,3 US$ pro Minute. Es konnte keine Annäherung bei der Preisgestaltung erzielt werden, die Einheimischen antworteten mit Achselzucken, der Landessprache. Hier befiehl einen dann das sehr laue Gefühlsgemisch aus Ekel, Verachtung und Mitleid, bekannt als Toleranz. Schließlich muß ein Krieg finanziert werden.

Im DschungelFast wären wir am nächsten Tag im Matobo Hills Nationalpark wieder einmal im Hellen angekommen, aber im Dämmerungslicht hat der Reiseleiter das 3. Schild von oben aus 5 Schildern, welches in die richtige Richtung wies, in der schnellen Vorbeifahrt dann doch nicht mitbekommen. Nach 20 km war dann endlich ein Wegpunkt, um sich auf der Karte zurechtzufinden, der Blick ins Gelände half schon nicht mehr weiter. Auch hatte der Reiseleiter den Eindruck, daß ihn der kleine Stern links oben am Kreuz des Südens beim Navigieren nach dem Sternenhimmel ein wenig anlog.

Am nächsten Morgen kleine Lage bei Wasser und Bart: Das Los mußte entscheiden. "Los", sagte der kamera- und rasierschaumscheue Tourguide, "wir fahren nach rechts".

Für 2 Stunden fuhren wir in den Nationalpark hinein, um den "View of the World" an Cecil John Rhodes Grab anzuschauen. Paul Graetz verweilte besonders lange am Shangaani - Memorial an der Inschrift:

TO BRAVE MAN - There were no survivors

Tatsächlich erwiesen sich bei der Grenzkontrolle nach Botswana alle Befürchtungen als übertrieben.

 

Andere Straßenqualität in Südafrika Botswana - Südafrika - Botswana

Auf unabwechslungsreicher Stecke ging es bis 11:00 Uhr Nachts weiter bis zum Lions Park hinter Gaborone. Von den einstmals 12 Löwen sind nur noch 2 übrig, aber diese restlichen beiden machen nachts noch genug Lärm um wieder einmal echtes Buschfeeling aufkommen zu lassen - neben der Betonplatte mit gemauerter Feuerstelle, Betontisch und -sitzbänken.

Das alte Transfeldhaus wurde besichtigt, eine kleine Ritterburg, die heute noch genau so aussieht wie Paul Graetz sie verlassen hat.

Wie es das Schicksal will, hatte Carsten Möhle in Johannesburg die Gelegenheit sich mit eigenen Augen vom Zustand des südafrikanischen Gesundheitswesens im Allgemeinen und von der Motivation des Personals im Besonderen zu überzeugen: Er mußte auf Drängen der Mitreisenden ins Krankenhaus! Seine Fieberschübe der letzten 5 Tage waren Ihnen nicht verborgen geblieben, vermutlich, da das Frühstückseiweis bereits bei Aufschlagen der in seinen Händen gelagerten Hühnereier sichtbar wurde.

Wem wäre nicht schon die These vom "Linearen Immumsystem" zu Ohren gekommen, nach der die Abwehrkraft des Körpers linear zur körperlichen und geistigen Belastung ansteigt! Nein, die Mitreisenden wollten eine Prüfung auf Ansteckbarkeit. Nun war es aber nur eine Malaria ovale, nicht ansteckend, nicht in Südafrika vorkommend und somit auch keine Medikamente zur zielgerichteten Behandlung verfügbar.

Verendetes ZebraAuf dem Rückweg aus Südafrika noch einen Kurzaufenthalt im Groot Marico Hotel. Hier nahm Paul Graetz den in Great Marico weltberühmten Mampoer Pfirsichbrandy zu sich.

Die Graetzler taten in der alten Bar, die extra für dieses Ereignis wieder geöffnet wurde, das gleiche. Natürlich wurde es auch durch die Filmkamera festgehalten, die Trinkszene mußte mehrmals wiederholt werden, danach war ein Fahrerwechsel notwendig. Irgendwie überquerte man dann auch wieder die nächste Grenze.

Sich verbessernde StraßenzuständeIn Palapye Road steht seit 92 Jahren das von Paul Graetz beschriebene "Blechbudenhotel" direkt neben dem Store von Bailey, der damals die Etappenlegung für die Graetz Expedition mit Hilfe von Ochsenwagen besorgte. Übernachtet wurde am Boteti Fluß, der zu Graetz´ Zeiten Pottlettle genannt wurde, gegenüber dem Makgadikgadi Pan Reserve. Nachts versuchten Zebras und Schakale sich ins Lager zu schleichen, haben dabei aber die Löwen übersehen. 200 m vom Lagerplatz entfernt wurde ein junges Zebra von den Löwen belehrt, es scheint aber aus seinen Fehlern nicht mehr lernen zu können.

Auf der Original Graetz -Strecke entlang Ghanzi und des alten Ochsenwagenweges zum ehemaligen Grenzübergang Rietfontein - Nord steht ein Turm an dem Zweiländer - Dreieck Long 210000 Lat 220000 . Auf dem alten Grenzstein steht noch Betschuanaland Protektorat und Südwestafrika drauf. Ein modernes GPS Gerät relativiert den korrekten Stand des Grenzsteines.

 

Namibia

Grenzübergang Buitepos nach Namibia: Die Durchgangsliste 09.09. zeigt: Die Deutschen reisen. Das Deutsche reist - ein Volk auf der Flucht vor sich selbst, nur verlassen sie Deutschland nicht, sondern nehmen es mit.

Reisende soll man nicht aufhalten. Weg sein heißt, nicht da sein. Kein Dasein ? Im Ausland ist man mit D-Mark gerngesehener Gast - ja, nicht weil man Deutschländer ist.

Der Begriff "Qualitätskunde" ist außerhalb der Dienstleistung Touristik unbekannt, dort gibt es nur das Qualitätsprodukt. Ist Reisen denn eher Tätigkeit oder ist es tatsächlich auch ein Produkt? Reist man nur, damit sich die Biographie später interessanter anhört? Wenn der Weg das Ziel ist, was ist denn der Rückweg nach Namibia?

Vergrabenes BenzinfaßÜberall auf der Welt sind die Leute Touristen, nur in Deutschland sind es Fremde, für den man Fremdenverkehr organisieren muß. Wie soll man diejenigen nennen, die auf Paul Graetz Tour gehen - Touristen zeigt man ja nur die schönen Seiten eines Urlaubslandes und Zielgebietsabhaken findet auch nicht statt. Sollte man Sie Mitreisende nennen? Oder, wenn sie nicht selber fahren, Mitgenommene?

Gobabis steht bereit. Hervorragend organisiert wurden die Graetzler auf dem Gelände des Deutschen Vereins "zu Hause" in Empfang genommen. 15 Old Wheeler Fahrzeuge standen Spalier, man aß gemeinsam Gulaschsuppe und zeltete auf dem Sportplatz. Der starke Nachtfrost hatte die Schlafsäcke am Morgen mit einer kleinen Eisschicht überzogen. Durch den warmen Empfang konnte er einen aber nichts anhaben.

Carsten Möhle mußte à la Graetz ein vergrabenes Benzinfaß unter anfeuernder Anteilnahme der Old Wheelers wieder an die Oberfläche bringen. Selbst das Detail, ein Holzkreuz mit der Aufschrift Paul Graetz zur Markierung dieser "Tankstelle" , fehlte nicht.

An der Spitzkuppe Danach ging es im Convoi mit Mittagspicknick entlang der Omitarapforte zum Goldbeckhaus. Paul Graetz übernachtete hier 1909 beim "Dichterkönig von Südwest" Ludwig Conrad. Das Haus wurde bereits an der Fassade modernisiert, aber 2 charakteristische Bäume neben dem Haus verrieten, daß man am richtigen Platz war. Forschung kann auch spannend sein!

Abends erreichten wir Windhoek, aber wie Paul Graetz blieben wir nur so lange, wie es die Höflichkeit gebahr. Am nächsten Tag fuhren wir auf indirektem Weg zur Spitzkuppe, das Filmteam filmte den Convoi aus der Luft im Über - und Vorbeiflug.

Tapfer fuhren die Old Wheelers mit ihren wertvollen Fahrzeugen auf der staubigen Rüttelpiste bis an die magischen Granitfelsen heran.

Durch mitgebrachte Musikinstrumente und einen aus Rundu in einem VW Kübel mit Akkordeon angereisten Pastor Förg kam eine tolle Stimmung auf. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert. Einige waren noch wach, als der Wind mit plötzlicher Gewalt einsetzte und die ersten Zelte an den Buschmannzeichnungen vorbeihuschten.

 

Martin Luther Dampfmaschine Am Ziel

Am Sonntag den 12.09. , mußte man sich von den meisten Old Wheelern verabschieden, die ja einer geregelten Arbeit nachgehen. Der Convoi schmolz von 22 Fahrzeugen auf 7 Fahrzeuge ab. Aber an der "Martin Luther" warteten noch Swakopmunder Fahrzeuge. Sie standen dort und konnten nicht anders.

Angekommen in Swakopmund Wir waren endlich - 42 Tage nach dem Start in Windhoek, 13779 km und 3816 Liter Benzin später - am Ziel angekommen.

Beim Sonnenuntergang umspülten die Wellen des Atlantiks die Pneus des Graetzmobils...